Nachwuchs vernetzen, Zusammenarbeit fördern
Mit dem Projekt „Vernetzung der MII-Nachwuchsgruppen“ wird die Zusammenarbeit der bundesweiten Nachwuchsgruppen der Medizininformatik-Initiative gezielt ausgebaut. Koordiniert wird das Vorhaben vom MIRACUM-Standort Dresden.
Übergeordnetes Ziel ist es, den Austausch und die Vernetzung der Nachwuchsgruppen innerhalb der MII systematisch zu stärken – sowohl auf Leitungsebene als auch auf Ebene der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zugleich sollen die Nachwuchsgruppen stärker in die Arbeitsstrukturen und Gremien der MII eingebunden werden.
Ziele des Projekts
1. Intensivierung des Austauschs zwischen den Nachwuchsgruppen
Der fachliche und organisatorische Austausch zwischen Leitungen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der verschiedenen Nachwuchsgruppen soll gezielt ausgebaut werden.
2. Stärkere Mitwirkung in den Strukturen der MII
Die Nachwuchsgruppen sollen enger an die Arbeitsstrukturen und Gremien der MII angebunden werden, etwa an das Nationale Steuerungsgremium, den Hauptausschuss, die MII-Arbeitsgruppen und die Modul-2-Projekte.
3. Etablierung einer gemeinsamen Vertretung
Ein weiteres Ziel ist die Wahl einer Vertretung der Nachwuchsgruppen für das Nationale Steuerungsgremium, um die Perspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses strukturell einzubringen.
4. Erhöhung der Sichtbarkeit innerhalb und außerhalb der MII
Die Leistungen, Forschungsschwerpunkte und Kompetenzen der Nachwuchsgruppen sollen klarer sichtbar gemacht und ihre gemeinsame Identität gestärkt werden.
5. Nachhaltige Verstetigung des Vernetzungskonzepts
Die aufgebauten Strukturen sollen über die Förderphase hinaus tragfähig bleiben und nach dem Ende der Förderung der beantragenden Nachwuchsgruppe CDS2USE (Standort Dresden) weitergeführt werden können.
Austauschformate und gemeinsame Aktivitäten
Zur Umsetzung dieser Ziele wurden regelmäßige Austauschformate etabliert. Quartalsweise Arbeitstreffen bieten Raum, aktuelle Projekte vorzustellen, gemeinsame Herausforderungen zu diskutieren und neue Kooperationsmöglichkeiten zu entwickeln. Ergänzt wird dieses Format durch ein jährliches Präsenztreffen, das die persönliche Vernetzung weiter stärkt.
Sebastian Fudickar, Nachwuchsgruppenleitung Move-Group, wurde als Vertreter der Nachwuchsgruppen in das Nationale Steuerungsgremium gewählt.
Ein weiteres Ergebnis ist der Aufbau eines Portfolios der MII-Nachwuchsgruppen, das Forschungsprofile, Kompetenzen und Anknüpfungspunkte für Kooperationen sichtbar macht.
Im Rahmen des Vernetzungs-Projekts wurde ein umfangreiches Portfolio für die NWG erstellt – Link zum Portfolio.
Zur Stärkung der Sichtbarkeit der Nachwuchsgruppen werden, gemeinsam mit MIRACUM und der Arbeitsgruppe Kommunikation der MII, Formate für die Öffentlichkeitsarbeit geplant und umgesetzt.
Relevanz für MIRACUM
Für MIRACUM ist das Projekt von besonderer Bedeutung, da die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Weiterentwicklung des Konsortiums ist. Die Vernetzung der Nachwuchsgruppen unterstützt nicht nur die Qualifizierung junger Forschender, sondern schafft auch neue Impulse für interdisziplinäre Forschung und standortübergreifende Innovation.
Mit der Koordination des Projekts durch den Standort Dresden übernimmt MIRACUM eine aktive Rolle bei der Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit innerhalb der Medizininformatik-Initiative.
Kontakt

Leitung der AG Usability & Technologieakzeptanz

Frau PD Dr.rer.biol.hum.habil.
Brita Sedlmayr
Finanzierung und Projektlaufzeit
Gefördert im Rahmen der Medizininformatik-Initiative durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
Förderkennzeichen: 01ZZ2002
Laufzeit: 01.09.2023-31.08.2027



